Repression gegen Coca-Cola Gewerkschafter
Heute kam die Nachricht von SINALTRAINAL, dass in Kolumbien eine neue Welle der Gewalt gegen Coca-Cola Gewerkschafter anrollt. Am 27. September 2007 gegen 16h kam ANDRES DAMIAN FLOREZ RODRIGUEZ, Sohn des Gewerkschaftssekretärs von SINALTRAINAL und Arbeiter in der Coca-Cola Abfüllanlage JOSE DOMINGO FLOREZ, von der Schule nach Hause, in die Cra 38ª No 204-102 im Stadtteil ANDES von Floridablanca Santander. Drei Individuen näherten sich ihm. Sie waren in einem schwarzen Jeep unterwegs, trugen Waffen, waren mit Funkgeräten ausgestattet und mit Sturmhauben maskiert. Gewaltsam zogen sie ihn hoch, warfen ihn auf die Ladefläche des Fahrzeuges und schlugen ihn. Während der Fahrt sagte einer der drei in das Funkgerät: „Wir haben den Hurensohn, was sollen wir mit ihm machen?“ und auf der anderen Seite wurde geantwortet: „Macht eine Spazierfahrt mit ihm, schmeisst ihn dann raus und gebt ihm die Botschaft.“ Der mit dem Funkgerät sagte: „Sag deinem Vater, dass wir nicht ruhen werden, bis ihr in kleine Stücke geschnitten seid.“ Dann warfen sie ihn in Palenque auf der Strasse nach Lebrija vom Fahrzeug.
Dieser neue Vorfall gegen Coca-Cola Arbeiter, die in SINALTRAINAL
organisiert sind und ihre Familien kommt nach den Todesdrohungen die
sich am 10. Februar, am 26. Juli am 9. August und am 20. und 25.
September 2007 ereignet haben.
Es muss darauf hingewiesen
werden, dass wir am 24. September dem Unternehmen Coca-Cola mitgeteilt
haben, dass wir die weltweite Coca-Cola Kampagne wieder aufnehmen. Wir
haben die transnationalen Unternehmen wegen ihrer Verstösse gegen die
Menschenrechte angeklagt und wir weichen nicht zurück angesichts der
Drohungen und der antigewerkschaftlichen Repression gegen die
Mitglieder von SINALTRAINAL.
Wir verlangen, dass Coca-Cola und
der kolumbianische Staat mit der Repression gegen die Arbeiter aufhört,
dass gegen die materiellen und intellektuellen Urheber dieser
Verbrechen Untersuchungen einleitet werden und dass das Recht auf Leben
und auf gewerkschaftliche Vereinigung garantiert wird.
Mit freundlichen Grüßen,
LUIS JAVIER CORREA SUAREZ
Präsident SINALTRAINAL